Formuliere Lernziele so, dass ein sichtbarer Mehrwert entsteht: Als Studierende möchte ich Konzept X anwenden, um Problem Y zu lösen und Ergebnis Z nachvollziehbar zu dokumentieren. Diese Form zwingt zur Klarheit, erleichtert Priorisierung und macht Lücken deutlich. Sammle Quellen, Bewertungsrubriken und Beispiele direkt an der Story, damit Kontext nie verloren geht. Probiere es sofort an einer anstehenden Aufgabe aus und erzähle, welcher Satz dir am schwersten fiel.
Nicht jede Übung kann sofort starten: Literaturbeschaffung, Softwarezugang, Laborbuchungen und Gruppenabsprachen schaffen Abhängigkeiten. Markiere sie sichtbar, definiere Vorbedingungen und lege sinnvolle Meilensteine fest. So verhinderst du Blockaden im Sprint und planst realistisch. Eine kleine Anekdote: Ein Team verlor eine Woche, weil der VPN-Zugang fehlte. Seitdem steht Zugangsklärung als früher Backlog-Posten ganz oben. Welche Abhängigkeit hat dich zuletzt überrascht und wie würdest du sie künftig früher erkennen?
Story Points helfen, Komplexität, Unsicherheit und Umfang zu erfassen, ohne sich an Stunden zu verbeißen. Vergleiche Aufgaben relativ, nutze Planning Poker oder eine modifizierte T-Shirt-Größe, und dokumentiere Annahmen offen. Nach einigen Sprints entsteht eine persönliche Referenz, die erstaunlich treffsicher wird. Kombiniere Schätzung mit Risiko-Notizen, damit du Puffer sinnvoll einplanst. Teile deine erste Schätzrunde mit Freundinnen und Freunden, und vergleicht, welche Faktoren eure Einschätzungen am stärksten beeinflussten.